Lavendelchen #3

Meine vergangene Woche in der Tagesklinik und ihren doch so intensiven Gefühlen in mir

  25.Apr 2021
 1 Min 21 Sek   0    9
Sharing is caring: Es ist mir eine Ehre, meine Erfahrungen und Gedanken mit euch zu teilen. Wenn mein Blog euch helfen konnte oder wenn er euch irgendwie berührt hat, möchte ich euch bitten, ihn mit anderen Menschen zu teilen. Jede Person, die von meinen Worten profitieren kann, sollte die Chance dazu haben. Ich danke euch für eure Unterstützung und Solidarität.

Lavendelchen #3

Letzten Donnerstag hatte ich ein, für mich gutes Gespräch mit meiner Psychologin in der Klinik. Es ist mir das erste Mal gelungen, meine Vergangenheit etwas in Worte zufassen und dieses Thema ein wenig anzukratzen. Selbst, das klein wenig, was ich von damals erzählt habe, war für mich eine kleine Erleichterung und es tat zu diesem Zeitpunkt gut, vertrauen in die Psychologin zu haben und es einmal anzusprechen.

Seitdem suchen mich jedoch immer wieder Gefühle heim, die ich vorher nur aus meiner Vergangenheit kannte. Es herrscht in mir Angst, Verletzlichkeit, Trauer, Wut und das Gefühl ausgeliefert zu sein. Viele von den Gefühlen haben auch mit dem damals geschehenen zu tun und sind mir eigentlich nicht fremd. Doch diese Gefühle jetzt, sind intensiver und stärker als damals und ich habe Angst wieder in diese Gefühle rein zu rutschen und das damals erlebte nochmal zu erleben.

Es kostet mich viel Kraft, diese Worte zu schreiben und auch viel Anstrengung, die passenden Worte zu finden, da ich meine Leser nicht Triggern möchte und ihnen nicht meinen Rucksack, den ich mit meiner Vergangenheit mit mir rumtrage, auch noch aufbürden. Es tut aber auch gut, einfach mal ein wenig von den Gefühlen, die ich gerade habe zu berichten, auch wenn ich nicht der Typ bin, der viel von seinen Gefühlen preisgibt und die lieber für sich behält. Aber es ist auch befreiend, dies einer Gemeinschaft, die ich meistens nicht kenne, hier im Blog zu schreiben.

Ich denke, es ist ein kleiner Schritt in die richtige Richtung dies auch hier im Blog einmal anzusprechen und ich hoffe, ich finde in der Zukunft öfters mal den Mut dies zu tun.

Ich bin Stolz auf mich, das ich diesen kleinen Schritt geschafft habe und ich freue mich dies mit Dir teilen zu dürfen
Fühl Dich gedrückt und in mein Herz genommen Umarmung

Bis zum nächsten Beitrag,
Stöckchen

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Stöckchen Als jemand, der 1979 geboren wurde und seit 2004 die Welt der Programmierung entdeckt hat, fasziniert es mich immer wieder, wie man mit Code die Welt verändern kann. Angefangen mit HTML, habe ich mich später auch in PHP vertieft. Nebenbei Doc als Mediengestalter habe ich immer das Ziel gehabt, die Welt zu verbessern, auch wenn mir manchmal der nötige Quellcode fehlt. In meinen Träumen stelle ich mir vor, als Superheld neben Batman mein Geld zu verdienen oder zumindest den ersten Fluxkompensator der Welt zu testen.