Über den Umzug hinaus: Der langwierige Weg zur inneren Sicherheit

In diesem Blogbeitrag berichte ich von meinem Umzug und meinen Schwierigkeiten, in der neuen Wohnung Fuß zu fassen. Insbesondere aufgrund meiner PTBS fällt es mir schwer, einen sicheren Ort für mich aufzubauen. Ich erkläre die psychologische Bedeutung eines solchen Ortes und gehe auf meine Ängste vor der Übergabe der alten Wohnung ein.

  17. Jun 2023
 2 Min 26 Sek   0    190
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Über den Umzug hinaus: Der langwierige Weg zur inneren Sicherheit

Heute möchte ich mit dir meine Erfahrungen teilen, die ich in den letzten Wochen nach meinem Umzug gemacht habe. Endlich habe ich es geschafft, in meine neue Wohnung umzuziehen. Doch obwohl die körperliche Anstrengung des Umzugs hinter mir liegt, merke ich, dass es mir schwerfällt, in meiner neuen Umgebung Fuß zu fassen. Die Wohnung, in der ich nun lebe, ist immer noch kein sicherer Rückzugsort für mich.

Ein wichtiger Aspekt, den ich dabei nicht außer Acht lassen kann, ist meine Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS). Diese psychische Erkrankung begleitet mich seit einiger Zeit und hat großen Einfluss auf mein tägliches Leben. Eine der Herausforderungen, denen ich mich stellen muss, besteht darin, einen sicheren Ort für mich aufzubauen. Ein Ort, an dem ich mich geborgen fühle und meine Ängste und Sorgen ablegen kann.

Für viele Menschen mag eine neue Wohnung oder ein neues Zuhause ein aufregender Neuanfang sein. Doch für mich ist es ein zermürbender Prozess. Meine PTBS verstärkt meine Angst vor Veränderungen und unsicheren Situationen. Daher ist es für mich besonders wichtig, einen Ort zu haben, an dem ich mich geborgen und sicher fühle.

Die psychologische Bedeutung eines sicheren Ortes ist enorm. Es ist ein Rückzugsort, an dem ich meine PTBS-Symptome besser bewältigen kann. Ein Ort, an dem ich mich entspannen und wieder auftanken kann, wenn die Welt um mich herum überwältigend wird. Ein sicherer Ort bietet mir nicht nur physische Sicherheit, sondern auch psychische Stabilität. Es ist ein Ort, an dem ich mich selbst sein kann, ohne Angst vor negativen Reaktionen oder Urteilen.

Leider habe ich das Gefühl, dass meine neue Wohnung noch nicht diesen Status erreicht hat. Vielleicht liegt es daran, dass sie immer noch fremd und unvertraut für mich ist. Die Wände sind noch nicht mit meinen Erinnerungen und persönlichen Gegenständen gefüllt, die mir ein Gefühl von Zugehörigkeit vermitteln würden. Es dauert seine Zeit, bis sich ein neues Zuhause nach einem Umzug wirklich wie "meins" anfühlt.

Darüber hinaus habe ich immer noch etwas Angst vor der Übergabe meiner alten Wohnung. Der Gedanke daran, was dort noch auf mich zukommen könnte, lässt mich unruhig werden. Vielleicht gibt es noch offene Rechnungen oder Reparaturen, die erledigt werden müssen. Diese Unsicherheit verstärkt meine Ängste und erschwert es mir, mich vollständig auf meine neue Wohnung einzulassen.

Der Prozess des Umzugs und des Aufbaus eines neuen Zuhauses ist für Menschen mit PTBS oft mit zusätzlichen Herausforderungen verbunden. Es erfordert Geduld, Selbstfürsorge und vielleicht sogar professionelle Unterstützung, um den Übergang erfolgreich zu bewältigen. Ich ermutige jeden, der ähnliche Erfahrungen macht, sich Zeit zu nehmen und sich nicht zu sehr unter Druck zu setzen. Es ist in Ordnung, sich Zeit zu lassen, um einen sicheren Ort zu finden und sich in der neuen Umgebung wohlzufühlen.

Insgesamt bin ich zuversichtlich, dass ich mit der Zeit meinen sicheren Ort in meiner neuen Wohnung finden werde. Mit kleinen Schritten, bewusster Selbstfürsorge und der Unterstützung meiner Lieben werde ich langsam aber sicher mein neues Zuhause zu meinem Rückzugsort machen. Es mag zwar eine Herausforderung sein, aber ich bin bereit, mich dem Prozess zu stellen und weiterhin an mir zu arbeiten.


Bis zum nächsten Beitrag,
Ronny

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Stöckchen Als jemand, der 1979 geboren wurde und seit 2004 die Welt der Programmierung entdeckt hat, fasziniert es mich immer wieder, wie man mit Code die Welt verändern kann. Angefangen mit HTML, habe ich mich später auch in PHP vertieft. Nebenbei Doc als Mediengestalter habe ich immer das Ziel gehabt, die Welt zu verbessern, auch wenn mir manchmal der nötige Quellcode fehlt. In meinen Träumen stelle ich mir vor, als Superheld neben Batman mein Geld zu verdienen oder zumindest den ersten Fluxkompensator der Welt zu testen.